Dead City Blues
Was bleibt, wenn das Ich mitkommt?
In dieser Werkreihe zeigt Marten C. eine stille, aber unheimlich vertraute Welt: Räume, Straßen, Gebäude – scheinbar verlassen, doch bevölkert von schwarzen, amorphen Gestalten. Diese Wesen, geboren aus Tinte und Zufall, bevölkern die Leerräume unserer Zivilisation. Sie sind Schatten unserer Gewohnheiten, die Reste unseres Daseins, die Spuren dessen, was bleibt, wenn der Mensch verschwindet – oder sich selbst verliert.
Zwischen Architektur und Abgrund, zwischen Kinderzeichnung und Albtraum, entfaltet sich ein feines Spiel aus Kontrolle und Chaos. Die klar konstruierten Räume treffen auf das Unberechenbare des Tintenflecks – wie ein Dialog zwischen Ordnung und Verfall.
So werden die „Bewohner des Nichts“ zu Zeugen einer Welt, in der das Absurde längst Alltag geworden ist.














