Über Marten Conrad
Ich arbeite mit allem, was bleibt, wenn Bedeutung sich auflöst.
Mich interessiert der Raum zwischen Leben und Verfall, zwischen Form und Erinnerung – dort, wo das Menschliche seine Konturen verliert und etwas anderes sichtbar wird: Bewegung, Licht, Stille.
Meine Malerei ist kein Abbild, sondern eine Beobachtung.
Ich versuche, Zustände zu fassen, nicht Geschichten.
Jedes Werk ist ein Versuch, das Unsichtbare zu berühren – den Moment, in dem etwas vergeht und gleichzeitig entsteht.
Ich arbeite in Serien, die miteinander sprechen: von Städten, die zu Staub wurden, von Figuren, die aus Schatten geboren sind, von Archetypen, die unser Inneres spiegeln.
Mich interessiert die Energie hinter den Bildern – nicht das, was sie zeigen, sondern das, was sie in uns zum Klingen bringen.
Kunst ist für mich kein Trost und keine Flucht.
Sie ist Erinnerung – daran, dass auch das Vergängliche eine Form von Ewigkeit trägt.

Lassen Sie sich von meiner Kunst inspirieren.