Dead City Cats
Ein „Miau“ im leeren Haus, das niemand mehr hört.
In dieser Serie öffnet Marten C. ein neues Kapitel seines „Dead City Blues“-Universums.
Wo zuvor menschliche Schatten in den Ruinen weiterlebten, tauchen nun andere Wesen auf – zart, schemenhaft, und doch hartnäckig anwesend.
Schwarze, tintenartige Kreaturen bewegen sich durch die stillen Räume einer toten Stadt: ein Tier, das noch frisst; ein Schatten, der sich wärmt; ein Rest Bewegung im vollkommenen Stillstand.
Diese Arbeiten erzählen von Überbleibseln des Lebens, die in der Leere weiterexistieren – ohne Ziel, ohne Hoffnung, aber mit einer seltsam poetischen Beharrlichkeit.
Zwischen architektonischer Strenge und chaotischem Fleck entfaltet sich ein stiller Widerstand: das Überleben als Gewohnheit, als Erinnerung, als Reflex.
„Dead City Blues“ wird hier zu einem Lied des letzten Atems – melancholisch, absurd, ehrlich.
Marten C. zeigt, dass selbst im Nachleben der Zivilisation noch Bewegung steckt. Ein Zittern. Ein Blick. Ein Rest Leben, der nicht verschwindet.


