Post-Apocalyptic Romanticism
Zwischen Schönheit und Verfall
In seiner jüngsten Bildreihe entfaltet Marten C. eine apokalyptische Poesie, die zwischen Verführung und Verzweiflung schwebt. Seine Figuren, halb Mensch, halb Symbol, bewegen sich in einer Welt, die aus den Trümmern der Zivilisation gewachsen ist.
Industrie, Konsum und Vergessen haben die Bühne hinterlassen – und doch bleibt darin eine zarte Spur von Intimität, von Sehnsucht, von Überleben. Die Masken seiner Protagonisten sind Schutz und Entfremdung zugleich: ein Versuch, Mensch zu bleiben inmitten des eigenen Niedergangs.
Marten C. verbindet das Sinnliche mit dem Zerstörerischen, das Romantische mit dem Absurden. Seine Malerei ist kein Abgesang, sondern ein Spiegel. Zwischen Rauch und Sonnenuntergang, zwischen Rost und Haut liegt eine seltsame Hoffnung – roh, ironisch, ehrlich.







