Malerei für das, was nach dem Ende bleibt.
Ich male, um das Unsichtbare zu fassen – das, was bleibt, wenn Form und Bedeutung zerfallen.
Mich interessieren die Übergänge: der Moment, in dem etwas stirbt und zugleich zu etwas anderem wird.
Meine Malerei bewegt sich zwischen Ordnung und Auflösung, zwischen Struktur und Instinkt.
Ich suche keine Abbildung der Welt, sondern ihre Nachwirkung.
Das, was nach dem Ereignis zurückbleibt – als Farbe, Abdruck, Energie.
Dabei geht es mir nicht um Zerstörung, sondern um Verwandlung:
um den Kreislauf, in dem alles Leben, jede Erinnerung, jeder Schatten seine nächste Form findet.
Meine Kunst ist kein Trost, sondern eine Beobachtung.
Ein Spiegel, der nicht antwortet, aber fragt:
Was bleibt von uns – in Materie, in Licht, in Zeit?