Skies
Kosmisches Nachleben
Mit dieser Werkreihe öffnet Marten C. die letzte Tür seines apokalyptischen Universums – hinaus in die Weite des Kosmos.
Nach den zerstörten Städten, den Schatten und den toten Bewohnern richtet sich der Blick nach oben: auf das, was bleibt, wenn alles Irdische verschwunden ist.
Gas, Licht, Bewegung.
Die Bilder zeigen das unendliche Kreisen von Energie – Geburt, Verbrennung, Verpuffung, Auflösung.
Wolken, Sterne und Nebel verschmelzen zu Formen, die sowohl intim als auch unbegreiflich sind.
Marten C. malt den Moment nach dem Ende als Beginn.
Seine Himmelslandschaften sind keine Flucht aus der Welt, sondern ihre Fortsetzung auf einer anderen Ebene.
Hier existiert kein Mensch mehr – und doch atmet alles.
Die Farbe selbst wird zum Organismus, das Licht zum Bewusstsein.
In diesen Arbeiten verdichtet sich seine künstlerische Sprache zu einem leisen, aber überwältigenden Statement:
Alles vergeht – und alles verwandelt sich.






